Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Hoffnungszeichen vom Kapellen-Spatz

 

„Halte dich fest an Gott, mach’s wie der Vogel, der doch nicht aufhört zu singen, auch wenn der Ast bricht. Denn er weiß, dass er Flügel hat.“

Don Bosco

 

Liebe Freunde,

 

jede Situation in unserem Leben hat Hoffnung in sich. Ob wir diese Hoffnungszeichen auch finden, liegt meist an uns. Manchmal sind sie einfach ein wenig versteckt. Die Suche lohnt sich, denn Hoffnung bewirkt Freude. Machen wir uns auf die Suche nach der Hoffnung ...

 

Liebe Grüße von

Eurem Kapellen-Spatz

Wärme

 

Grüaß di Gott,

gerade in der kalten Jahreszeit tut die Wärme besonders gut. Wie angenehm muss es für Euch Menschen sein, nach einem Aufenthalt im Freien - bei Kälte, Wind und Schneeflocken - in das warme Zuhause zurückzukehren. Freut Euch daran. Dankt Gott für das Daheim. Denkt daran, dass diese Wärme nicht nur für Euch selber gut ist, sie wird zum Hoffnungszeichen, wenn Ihr die Wärme verschenkt. Ladet andere Menschen zu Euch ein. Zeigt Euren Mitmenschen Euer warmes und gutes Herz. Die Wärme strahlt aus. Die Wärme tut gut. Ich wünsche Euch, dass Ihr selbst und die Menschen um Euch herum immer die Strahlen dieser Wärme spüren könnt. Und - sollte es ganz kalt werden - vergesst auch nicht auf uns - den Kapllenspatz und seine vielen tierischen Freunde...

Pfiat di Gott  (26. November 2018)

Danke

 

Grüaß di Gott,

immer, wenn ich ein Danke höre ist das für mich ein kleines Hoffnungszeichen. Ihr Menschen habt eine so schöne Sprache. Ihr könnt Euch mit Worten beschenken. Jeder kleine Dank tut gut: Dem, der es ausspricht und vor allem dem, der es in Empfang nehmen darf. Dankt auch Gott immer wieder. Ohne IHN wäre nichts was ist. Danken ist wahrlich ein Hoffnungszeichen für ein besseres Miteinander und für eine bessere Beziehung zu Gott. Danke, dass Du meine Zeilen gelesen hast...

Pfiat di Gott  (29. Juni 2018)

Kleine Frucht

 

Grüaß di Gott,

an vielen Bäumen hängen nun Miniaturausgaben der künftigen reifen Früchte. Die Blüte wurde befruchtet und die Frucht reift nach und nach - vorausgesetzt, dass genügend Licht, Wasser und Nahrung vorhanden ist, sowie kein Hagel oder sonstiger Schädling sie vernichtet. So ist es auch in unserem Leben. In der Taufe wurden wir zu Kindern Gottes - die Blüte wurde befruchtet. Im Laufe unseres Lebens werden wir immer mehr zur reifen Frucht - wie der kleine Apfel zur großen saftigen Frucht wird. Auch unser körperliches und seelisches Leben ist immer bedrängt - ähnlich der Frucht am Baum oder Strauch. Aber auch wir bekommen beständig Nahrung. So wie die Frucht den Regen, die Sonne und die Erde einfach vorfindet, so ist es im Idealfall auch bei uns Menschen: Die Erde spendet ihre Früchte, die Mitmenschen sorgen sich  um uns und der Heilige Geist möchte uns sogar bis in alle Ewigkeit zu Freude und Glück führen. Wenn Ihr also in den nächsten Wochen und Monaten die Früchte wachsen seht, nehmt es als Hoffnungszeichen für Euer Leben an. Auch Ihr seid dazu berufen, immer mehr zu wachsen und zu reifen - mit Gottes Hilfe zu einer großartigen Frucht. Ein Genuss für Eure Mitmenschen und eine Freude für Gott. Komm Heiliger Geist!

Pfiat di Gott  (19. Mai 2018)

Stille

 

Grüaß di Gott,

immer, wenn ich Dich in der Stille finde ist es für mich ein Hoffnungszeichen. Nur in der Stille kann in Dir die richtige Gesinnung wachsen. Die Stille führt Deine Gedanken zu Deiner Seele und somit in den Kontakt mit Gott. Höre in der Stille auf Gottes Wort: in Liebe und Demut! Sei bereit, in Deinem Leben auch etwas zu verändern. Die Stille kann unangenehm werden. Die Stille öffnet "eiternde" Wunden. In der Stille beginnt aber zugleich die Heilung Deiner Wunden. Die Stille wird zum Geschenk für Dich. Suche täglich die Stille: Du und Deine Familie.

Pfiat di Gott  (25. Februar 2018)

28. November 2017

 

Schweigen

 

Grüaß di Gott,

durch die Stille und durch das Schweigen geschieht mehr Heil als durch übermäßige Aktion und Gespräch. In der Stille und im Schweigen kann unser Herz wachsen und es können unsere Gedanken reifen - auch die Stimme Gottes können wir so besser hören. Darum höre ich jetzt mit dem Geplapper auf: Psst!

Pfiat di Gott 

20. Oktober 2017

 

Durchhalten

 

Grüaß di Gott,

mit etwas Gutem anfangen, ist groß. Etwas begonnenes Gutes auf lange Frist durchhalten, ist aber viel größer. Viele essen z.B. ab heute keine Süßigkeiten mehr. Ab Morgen lassen sie nur noch die Vollmilchschokolade weg. Und ab Übermorgen ist alles vergessen. So geht es manchen Menschen mit der vorgenommenen Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft, bei der abendlichen gemeinsamen fernsehfreien Spielerunde oder sogar beim täglichen (gemeinsamen) Gebet. Wer aber das begonnene Gute durchhält, erlebt schöne Stunden, ein Gefühl des Erfolges und Freude. Durchhalten lohnt sich und ist ein wirkliches Hoffnungszeichen in deinem Leben. Als Vogel muß ich viel Durchhaltevermögen haben. Wenn ich als Kapellenspatz bei meinen regelmäßigen Rundflügen nicht durchhalte, falle ich einfach auf meinen spitzen Schnabel - und das ist gar nicht schön. Also, macht es mir nach: DURCHHALTEN!

Pfiat di Gott 

16. September 2017

 

Beginnen

 

Grüaß di Gott,

immer, wenn ein Mensch etwas Gutes beginnt, ist das ein Hoffnungszeichen für ihn selbst und für seine Mitmenschen. Es tut mir in der Spatzenseele weh, Menschen ohne Bewegung und Dynamik zu sehen. Es heißt so wahr: "Jedem Anfang liegt ein Zauber inne ...!" Blicke um Dich und Du wirst eine Möglichkeit finden, etwas Gutes neu zu beginnen. Es kann eine kleine Änderung in Deinem Tagesablauf, ein Werk der Nächstenliebe oder einfach eine kleine sportliche Betätigung sein. Auch der Beginn einer Vertiefung Deiner Beziehung zu Jesus und seiner Kirche wird für Dich zum Hoffnungszeichen werden. Bleibt meinem kleinen Spatzenherzen nur noch Dir zu wünschen, dass der neue Anfang eine große Zukunft hat.

Viel Freude beim Beginnen...

Pfiat di Gott 

26. Juli 2017

 

Stille

 

Grüaß di Gott,

bei meinen Rundflügen als kleiner Kapellenspatz finde ich immer wieder Menschen, die ganz ruhig sind. Einfach still. Das ist für mich dann ein Hoffnungszeichen. Wie heißt es so schön: In der Ruhe liegt die Kraft. Mehr noch, in der Ruhe liegt unser Glück. Und noch mehr: In der Ruhe können wir Gottes liebende Stimme in unserem Herzen hören. Ich habe da eine kleine Geschichte gefunden: 

Ein Einsiedler wurde gefragt, welchen Sinn die Stille habe. Der Mönch war gerade dabei einen Kübel Wasser aus einem Brunnen zu ziehen. Er sagte zu dem Besucher: "Schau in den Brunnen, was siehst du da?" - "Ich sehe nichts!" Nach einer Weile forderte der Einsiedler den Gast erneut auf, in den Brunnen zu schauen. "Ich sehe mich selbst!" rief der Gast. Schau nochmals genau in den Brunnen, forderte der Einsiedler den Gast auf: "Ich sehe jetzt bis auf den Grund des Brunnens!" stellte dieser fest. Der Mönch erklärte: "Nur in der Stille erkennst du dich selbst. Und hältst du diese Stille etwas länger aus, siehst du bis an den Grund deiner Seele. Du findest deinen Schöpfer - Gott. Das ist der Sinn der Stille."

Viel Freude beim Üben ...

Pfiat di Gott

16. Juni 2017

 

Vergeben

 

Grüaß di Gott,

heute möchte ich Euch eines der schönsten Hoffnungszeichen vom Kapellendach aus zurufen: Vergeben! Fehler und Verletzungen geschehen immer wieder. Manchmal mit Absicht, zwischendurch aus Menschenfurcht (um nicht aufzufallen) oder sogar aus einem nicht gewollten Missverständnis heraus. Schön ist es, wenn nach einem dementsprechenden "Unfall" eine Entschuldigungsbitte folgt und der "Getroffene" diese annimmt: Vergeben! Und auch ohne diese Entschuldigungsbitte: Vergeben! Wo Vergebung gelebt wird entsteht Gelassenheit und Freude. Wo Vergebung nicht gelebt wird schaukelt sich die Sache in immer noch traurigere Sphären hoch - bis hin zum Hass. Wer sich und anderen Freude und Glück wünscht hat nur eine Chance: Vergeben! Es erfordert einen großen Schritt ... ins Glück!

Pfiat di Gott 

1. März 2017

 

Getragen werden

 

Grüaß di Gott,

wie schön ist es,  getragen zu werden. Die kleinen Kinder dürfen dies mit großer Freude erleben. Aber auch das Tragen selbst schenkt Glück. Wer in die Augen einer Mutter blickt, die gerade ihr Kind auf dem Arm trägt, wird dies bestätigen können. Tragen und getragen werden. Ob als Träger oder als Getragener: wir werden zum Hoffnungszeichen für unseren Nächsten. "Glücklich der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner Schwäche." (Franz von Assisi)

Als kleiner Kapellenspatz weiß ich wovon ich spreche: Mich trägt der Wille Gottes und ER zeigt es mir, in dem ER mich wunderbar fliegen läßt... Aber ihr seid doch viel mehr als alle Spatzen ...

Pfiat di Gott 

17. Januar 2017

 

Fatima

 

Grüaß di Gott,

seit fast 100 Jahren pfeifen es die Spatzen von den Dächern aller Herren Länder: Die heilige Gottesmutter Maria ist in Fatima drei Kindern erschienen. Unsere himmlische Mutter hat zu uns gesprochen! Wenn das kein Hoffnungszeichen für uns auf dieser Erde ist. Später haben mehrere zehntausend Leute in Fatima ein großes Wunder erleben dürfen. Wirklich, es gibt Jesus, es gibt Maria und es gibt ein Leben nach dem Tod. An die 50.000 Leute können doch nicht gemeinsam irren. Maria hat eine große Bitte an uns alle: Wir sollen unsere Sünden bereuen, den Rosenkranz beten und Opfer bringen. Auch ist es ihr ein Anliegen, dass wir uns ihr weihen und die sogenannten fünf Herz-Marien-Sühnesamstage einhalten ... Warum: Weil sie uns dann besser führen kann. Geführt durch die Mutter von Jesus: Das nenne ich ein tolles Angebot! Ein wirkliches Hoffnungszeichen. Gerade schade, dass ich nur ein einfacher Kapellenspatz bin...

Pfiat di Gott 

13. Oktober 2016

 

Sehen

 

Grüaß di Gott,

wie glücklich ist eine Mutter, wenn sie zum ersten Mal den Blick ihres kleinen Kindes einfängt. "Es kann (mich) sehen!" Oft schätzen wir Menschen mit gesunden Augen unser Sehen-Können viel zu wenig. Dabei ist jedes Sehen ein Grund um dankbar zu sein. Sehen ist ein Hoffnungszeichen für unser Leben. Leider gibt es auch Menschen die sehen können und doch nicht sehen. Sie sehen z.B. den Wald vor lauter Bäumen nicht oder rennen mit sehenden Augen ins Unglück. Auch unser Sehen will geübt und geführt sein. Ob in weltlichen oder religiösen Dingen: Ich Euer Kapellenspatz lade Euch herzlich ein: Endeckt, dass Ihr sehen könnt. Ergreift die Chance Eures Lebens und lasst Euer Sehen-Können zu einem Hoffnungszeichen für Euch und für Eure Umwelt werden. Wer bewußt sieht, ändert sein Leben. Er sieht, bedenkt und handelt entsprechend. Und die tiefste Wahrheit ist: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das sehende Auge ist wichtig, aber noch viel wichtiger ist das sehende Herz.

 

Pfiat di Gott 

29. August 2016

 

Frieden

 

Grüaß di Gott,

spührst Du einen Frieden in Dir? Ja! Es ist ein großes Hoffnungszeichen für Dein Leben. Sei glücklich! Wie leicht wankt unserer innerer Friede und in unserem Inneren wird es unruhig oder gleichgültig. Wie können wir uns den inneren Frieden erhalten?

Zum einen tut eine gesunde Portion Selbstbewußtsein gut. Wer sich nicht immer nach anderen orientieren muss, sondern einen geraden Weg zu seinem Ziel einschlägt ist meist mit sich im Reinen.

Weitere Bausteine für den Frieden sind wohl Gelassenheit, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Demut und die Bereitschaft immer von neuem anderen zu verzeihen.

Wie kann ich das schaffen? In dem ich in meinem Inneren überzeugt bin, dass es ein höheres Ziel gibt, als alle Rechthaberei auf dieser Welt. Wenn ich den Frieden mit meinem himmlischen Schöpfer habe, können mir irdische Störmanöver nicht viel anhaben. Die Liebe und Güte Gottes füllen mein Herz mit Frieden. Unfriede hat nicht mehr wirklich darin Platz.

Übrigens: Dieser Friede bedeutet nicht, dass wir uns vor einer notwendigen Meinungsäußerung wegducken, wir werden es aber in Liebe tun.

 

Pfiat di Gott

18. Juli 2016

 

Gelassenheit

 

Grüaß di Gott,

als Kapellenspatz sehe ich viele Dinge anders: gelassener. Rund 250 Jahre ist meine Kapelle alt. Zeit kommt und Zeit vergeht. Eile und Hetze haben einen heilsamen Gegenpool: Gelassenheit! Auch für Deine Sorgen, die Dir den Schlaf rauben wollen, hilft oft nur eines: Gelassenheit! Und, wenn es wirklich ernst wird um Dich, wenn alles dunkel scheint oder gar Du selbst auf des Messers Schneide stehst: Gelassenheit! Nun, wir Spatzen tun uns da von Natur aus leicht. Und Ihr Menschen? Vertraut Jesus und nehmt seine Mutter Maria als Eure Mutter an. Es wird vielleicht nicht immer gelingen und doch ist es der Weg. Wir sind - sofern wir uns nicht gegen Gott stellen - ewig geborgen: Du kannst nicht tiefer fallen, als nur in Gottes Hand, die ER zum Heil uns allen, barmherzig ausgespannt ... Gelassenheit!

 

Pfiat di Gott 

31. Mai 2016

 

Freundschaft

 

Wie es bei einem Baum meist mehr auf die tiefen Wurzeln als auf die Höhe des Baumes ankommt, so ist es auch bei der Freundschaft. Eine echte Freundschaft geht unheimlich tief. Sie überdauert auch Zeiten der Dürre. Der nach außen unsichtbare Teil einer Freundschaft ist der entscheidende. Jede Freundschaft ist ein Hoffnungszeichen in unserem Leben. Einen guten Freund/Freundin zu finden ist keine Selbstverständlichkeit und nicht immer leicht. Eine Freundschaft will auch gepflegt werden. Freunde schenken sich gegenseitig Zeit und Verständnis. Übrigens, eine Freundschaft steht uns immer offen: Die Freundschaft mit Gott!

22. April 2016

 

Ruhe

 

Grüaß di Gott,

immer, wenn Du in Deinem Leben eine kleine Oase der Ruhe findest: behandle sie wie einen Schatz. In der Ruhe findest Du zu Dir. Du spürst Dich und Dein Leben. Die Ruhe öffnet Dein Herz für das wahre Leben. Selbst Gott wartet auf einen Moment Ruhe in Deinem Herzen. Ohne Ruhe verkommt Dein Gemüt. Die Momente der Ruhe in Deinem Leben sind wie Hoffnungszeichen. Sammle diese Zeiten der Hoffnung und Zuversicht. Werde ruhig - werde Mensch. Gönne Dir das Geschenk der Ruhe und streife die Sklaverei der Unruhe von Dir ab. In der Ruhe liegt die Kraft und im Gebet Dein Heil. Warte nicht mit Deinen Zeiten der Ruhe. Plane sie am besten ebenso peinlich genau wie Deine wichtigsten Termine.

 

Pfiat di Gott  

 

13. März 2016

 

Gebet

 

Grüaß di Gott,

 

mit einem guten Freund sprechen, schenkt Hoffnung. Erstens ist man nicht alleine. Zweitens kann man bei einem guten Freund auch auf dessen Hilfe bauen. Jesus ist unser bester Freund. Und: Er ist immer bereit auf uns zu hören. Oft zweifeln wir daran oder glauben zu wissen, dass das Gebet mal wieder keinen Wert hatte. Vorsicht: Es täuscht. Gott liebt seine "Kinder". Es kann nicht sein, dass ein liebender Vater nicht auf seine Kinder hört. Wenn die Antwort des Vater nicht immer so erfolgt, wie es die Kinder gerne hätten, so hat dies andere Gründe. Mein Ehrenwort als Kapellen-Spatz: Ein Gespräch mit meinem Chef - mit Gott - berechtigt immer zur Hoffnung! Versucht im Willen Gottes zu leben und übergebt Ihm Euer Leben! Vertraut ihm ...

 

Pfiat di Gott

10. Februar 2016

 

Vertrauen

 

Grüaß di Gott,

Pater Petrus, der nach dem zweiten Weltkrieg ein bis heute sehr lebendiges Rosenkranzgebetsnetz (Rosenkranz-Sühne-Kreuzzug) gegründet hat, tat den Ausspruch: "Wer wenig Vertrauen hat, erhält wenig, wer viel Vertrauen hat, erhält viel, wer grenzenloses Vertrauen hat, wird von Gott grenzenlos beschenkt." Hinter diesen Worten steckt Erfahrung. Sie sind erprobt. Gott ist eine Persönlichkeit, ein Heiland und Erlöser. Mit Gott können wir sprechen. Gott ist die Liebe. Gott ist allmächtig. Nochmal: Gott ist dein persönlicher Freund!!! Wer sich IHM ganz anvertraut, dessen Weg führt zur Freude. Unser Vertrauen in IHN darf uns zu jeder Sekunde unseres - auch manchmal sehr dunklen - Lebensweges ein Hoffnungszeichen sein.

 

Pfiat di Gott

30. Dezember 2015

 

Die Pause

 

Grüaß di Gott,

der heilige Bernhard von Clairvaux empfiehlt: „Ziehe dich ab und an von dem zurück, womit du dich beschäftigst.“ Mit meinen Kapellen-Spatz-Worten gesagt: Mach mal Pause! Ein großer Firmenboss erklärte mir einmal, dass er täglich drei Stunden absolut Freizeit hat und diese Zeit entscheide über den Erfolg seiner Firma. Warum? In dieser Zeit des Gebetes, des Sportes oder einfach der Entspannung entstehen die wichtigsten kreativen Ideen für sein Unternehmen. Von diesen Ideen hänge wiederum der Erfolg ab. Dies gilt auch für kleine Dorfkapellen und natürlich für alle Menschen die immer beschäftigt sein. Jede Pause ist ein kleines Hoffnungszeichen für unser Leben. Und: Hoffnungszeichen tun gut!

 

Pfiat di Gott

15. Dezember 2015

 

a Rätschle

 

Grüaß di Gott,

so ein kleines "Rätschle" am Gartenzaun, im Treppenhaus, beim Einkaufen, nach der Kirche oder wo auch immer, stärkt in uns das Gefühl der Gemeinschaft. Gemeinschaft wiederum schenkt Hoffnung. Einsame reißt es aus ihren einsamen Gedanken und Überaktive bremst es ein wenig in ihrer Aktivität. Wo noch ein kleines zwischenmenschliches Gespräch - ganz ohne Grund und ohne böse über andere zu tratschen - als selbstverständlich gilt, ist auch noch Platz für Menschlichkeit.

 

Euer Kapellen-Spatz wünscht Euch viele kleine Gespräche. Und denkt daran, einer muss anfangen. Am besten mit einem herzlichen Grüß di Gott ...

Und ich sag ...

 

Pfiat di Gott

15. November 2015

 

kürzere Tage

 

Grüaß di Gott,

die Tage werden immer kürzer und die Nacht immer länger. In der Kirche sind die Texte über das Ende der Welt zu verkünden. Das Montieren der Winterreifen  lenkt unseren Blick auf die erhöhte Gefahrenlage in den nun folgenden Monaten. Usw. Brrrrr....

 

Als Dein Kapellen-Spatz möchte ich die oberen Zeilen in Hoffnungszeichen für Dich wenden: Ist es nicht schön, abends mehr Zeit im gemütlichen Heim zu verbringen. Zünde eine Kerze an. Gönne Dir eine schöne Musik. Schenke Gott und den Menschen ein wenig von Deiner Zeit. Wolltest Du nicht schon lange einen Freund, eine Freundin zu einem Plauderstündchen einladen? Auch die etwas düsteren Texte der Kirche im November sind immer mit einem Hoffnungszeichen bestückt: Die Herrlichkeit Gottes soll an uns offenbar werden. Es geht nicht um Untergang, sondern um Vollendung in ewiger Freude. Es hat auch etwas gutes an sich, dass wir jeden Tag ein wenig näher zur Himmelstüre gelangen. Und was die Winterreifen betrifft: Selbst sie stehen vor allem für ein Mehr an Sicherheit. Na dann ...

 

Als kleiner lebensfroher Kapellen-Spatz wünsche ich Dir nun eine Menge Freude für die kommende Zeit mit den kürzeren Tagen. Suche die Freude ...

 

Pfiat di Gott

14. November 2015

 

Thema: Nur ein Gedanke ...

 

Liebe Freunde,

 

jeden Tag gibt uns der Alltag so viel zu denken. Wir dürfen dankbar sein. Die Gedanken stellen sich oft wie von selbst ein: gute und weniger gute. Wir dürfen die guten Gedanken für uns  auswählen und die weniger guten Gedanken loslassen. Nützliche Gedanken zur Alltagsbewältigung lassen den Tag gelingen. Gedanken der Freude und des Heiles gilt es ganz tief in uns einzulassen.

 

Besonders die Gedanken der Freude und des Heiles sind von ganz großem Wert. Es lohnt sich dieses Gedanken bewußt zu suchen. Wir können sie überall finden. Sie verstecken sich im Spiel der Wolken, in der kleinen Blume, im Lächeln eines Kindes, in der Dankbarkeit auf Vergangenes und vor allem im Blick auf die Liebe Gottes. Jeder Mensch ist ein Kind Gottes, geliebt und für würdig empfunden, auf ewig zu leben.

 

Die Gedanken der Freude und des Heils sind ein wunderbarer Schatz. Suche die Freude und das Heil in Deinem Leben. Freude öffnet Dein Herz.

 

Liebe Grüße von Deinem

Kapellen-Spatz

 

23. Oktober 2015

 

Thema: Programmänderung

 

Liebe Freunde,

 

da hat man für den Abend einen lange ersehnten Besuch geplant und wird am selben Vormittag von einem Grippevirus erfasst. Absolut ärgerlich! Also: Ich ärgere mich! Doch welchen Gewinn ziehe ich aus meinem Ärger? Keinen! Mein Ärger macht mir das Leben nur noch dunkler. Muss das sein?

 

Ich überlege mir, ob ich nicht eine andere Möglichkeit habe, den Abend gut zu gestalten: eine schöne Musik anhören, Gespräch mit meiner Familie oder in einem Buch zu schmökern. Vielleicht lasse ich mir auch eine Pizza ins Haus bringen.

 

Ich könnte noch weiter gehen: Wird der verschobene Besuch beim zweiten Versuch vielleicht noch schöner werden.  Ist er - aus welchem Grund auch immer - zu diesem späteren Zeitpunkt für einen der Beteiligten noch wichtiger wie heute? Hat mich meine heute notwendige Absage gar vor einem Autounfall bewahrt?

Und noch ein wichtiger Gedanke: Kann mein aufgezwungener Verzicht - ähnlich dem aufgezwungenen Kreuz bei Simon von Cyrene - vielleicht sogar zu einem großen Segen werden. Gott nimmt auch mein kleines Opfer an und wandelt es in Gnade und Freude.
 

So viel in unserem Leben ist noch von einem Schleier umhüllt.  Wir haben jedoch die Möglichkeit, Gott zu vertrauen, der unser Vater ist. Ein Vater sorgt sich um seine Kinder. Nichts ist ohne Sinn und nichts ohne Hoffnung.

 

Wenigsten ein Versuch ist es wert!

 

Liebe Grüße von Deinem

Kapellen-Spatz

Moment mal ...

...wer kämpft, kann verlieren; wer nicht kämpft, hat schon verloren.

             Antoine de Saint-Exupéry

Tagesevangelium

Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

(16. Dezember 2018)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Monatsbrief

Liebe Freunde,

ich wünsche Euch einen Advent, der Eure Herzen froh macht. Ich wünsche Euch besinnliche Stunden, in denen Ihr bis an den Grund Eurer Seele vordringt. Ich wünsche Euch gesellige Abende, in denen Ihr jemanden für ein gemeinsames Spiel findet. Ich wünsche Euch Gedanken, die Euch Freude bringen. Ich wünsche Euch Begegnungen, die in ein gutes Gespräch führen. Ich wünsche Euch eine Liebe, die alles Böse aus Euren Herzen vertreibt. Ich wünsche Euch eine Zeit des Friedens und der Umkehr. Ich wünsche Euch einen Advent voll Hoffnung - gegen alle Hoffnungslosigkeit - weil JESUS CHRISTUS die Türe zum Himmel auch für DICH geöffnet hat ...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(1. Dezember 2018)

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Clemens Pickel Bischof, Saratow

Fast täglich schreibt Bischof Pickel einige Zeilen an Freunde und Interessierte über den Alltag in seiner Diözese in Russland. Ein wunderbarer Bischof, Priester, Mensch und Erzähler ...   zum Blog

 

Leben lohnt sich!

Wer will mehr Freude und Sinn für sein Leben haben? Alle! Ja, dann sofort den Button "mehr" unter dem Text anklicken und einen Abschnitt aus dem Büchlein "Es lohnt sich zu leben" lesenmehr

    Links

Heilige

Maria,

wir danken dir für dein Kommen am 13. Mai 1917 in Fatima.

Barmherzig?

Der Weg in den Himmel führt in der Regel über die Werke der Barmherzigkeit.

Jahre der Barmherzigkeit/Texte zu allen 14 Barmherzigkeitswerken

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