Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Hochmut ... kommt vor dem Fall.

Liebe  Freunde,

 

als 250 Jahre alte Kapelle darf man schon ein bischen die Nase nach oben stellen. Oder was meint Ihr? Nun, als ich merkte, dass mein Fundament nasse Füße bekam wurde ich wieder etwas demütiger.

 

Wie ist das bei Euch Menschen? Ich habe gehört, dass manche vor lauter "Nase nach oben" die Stolpersteine des Erdenlebens übersehen und böse auf die Nase fallen. Ich möchte aus eigenen Erfahrung darüber natürlich nicht lachen.

 

Ich meine, dass es wichtig ist, ständig ein wenig auf der Lauer nach der eigenen Hochmut zu sein. Wie Ihr im folgenden kurzen Text lesen könnt, hat aber die richtige Demut - der Gegenspieler zur Hochmut - auch nichts mit gebücktem Rücken und Ängstlichkeit zu tun.

 

Ich wünschen Euch eine frohe, segensreiche und fruchtbare Demut!

 

Liebe Grüße von Leo,

Eurer sprechenden Kapelle aus Tronetshofen

 

Hochmut oder Demut?


Allein das Wort Demut ist altmodisch und nicht
selten erzeugt es einen gebeugten Rücken. Ist ein
demütiger Mensch im beruflichen und privaten
Alltag nicht schon verloren? Vorsicht! Der Gegenspieler
von Demut ist Hochmut.

 

Und Hochmut
hat zwei Gesichter – Berg und Tal:


Berg: Ich kann alles und bin stark, es liegt alles
an mir selber.
Tal: Ich weiß nicht, ob ich das schaffe, ich lass es
lieber sein.


Beide sind gleich hochmütig – auch das Tal, weil
beide ohne die Hilfe Gottes rechnen. Gott hat
einen Plan für jeden von uns. Diesen Plan sollen
wir umsetzen. Gott hilft uns dabei. Selbstverständlich
sollen wir unsere Fähigkeiten nicht
maßlos überschätzen, aber eben auch nicht unterschätzen.
Demütig sein heißt, ja zum Willen
Gottes zu sagen und darauf vertrauen.

 

aus "Dem Leben Raum geben"

Moment mal ...

... Die Liebe ist möglich, und wir können sie tun, weil wir nach Gottes Bild geschaffen sind."

                   Deus caritas est
                   Papst Benedikt XVI

 

Tagesevangelium

Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

(7. Juli 2020)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Monatsbrief

Liebe Freunde,

und immer noch ist Corona-Zeit. Ein Teil der Menschen ist dankbar, dass wir in Deuschland bisher recht gut durch diese Zeit gekommen sind. Ein anderer Teil sieht sich durch die guten Zahlen bestätigt, dass alles gar nicht so schlimm ist. Ein Blick in so manch anderes Land kann in diesem Fall hilfreich sein. Und dennoch sind wir zum Lernen aufgefordert: Mit welchen Ideen können wir - bei einem evtl. erstarken des Virus bei uns - die Folgen für Kinder, Kranke und alte Menschen menschlicher gestalten. Eine Kontaktsperre für Menschen in z.B. Altenheimen ist unmenschlich. Eigene Räume, Schutzkleidung, Trennwände usw. sollen es nicht mehr so weit kommen lassen. Nützen wir die Zeit. Jeder auf seine Art und Weise. Schenken wir Zuneigung, gute Worte usw. Leben wir die Liebe...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(3. Juli 2020)

PS. Ein Christ glaubt, dass sein Leben mehr als 80, 90 oder gar 100 Jahre dauert, ja sogar ewig währt - gar keine so schlechte Aussicht.

Clemens Pickel Bischof, Saratow

Fast täglich schreibt Bischof Pickel einige Zeilen an Freunde und Interessierte über den Alltag in seiner Diözese in Russland. Ein wunderbarer Bischof, Priester, Mensch und Erzähler ...   zum Blog

 

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