Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Die Topwette: Echt oder nicht echt? Die hl. Eucharistie als Chance.

Liebe Freunde,

Thomas Gottschalk hat auf die Frage, was die Kirche von ihm lernen könne geantwortet: "Ich befürchte: nichts. ... Da läuft ja jedes Mal sozusagen die Superwette. ... Bitte glauben Sie, dass sich Brot und Wein hier und jetzt in Jesu Leib und Blut verwandelt. ...". Gottschalk sprach in diesem Gespräch von seiner Zeit als Ministrant und über seinen vorhandenen katholischen Glauben.

Der Glaube an die Eucharistie ist wohl wirklich der entscheidenste Stolperstein in unserem Leben als katholischer Christ. Heute und auch vor 2000 Jahren ... Wer daran glaubt, für den wird diese Wahrheit zum Mittelpunkt seines Lebens.

Der folgende Text möchte zeigen, dass im Wort Jesu eine große Chance für uns steckt...

Liebe Grüße von Leo,

Eurer sprechenden Kapelle aus Tronetshofen

Die Chance

 

Durch Jesus Christus, der als Sohn Gottes vor mehr als 2000 Jahren durch die Jungfrau Maria in diese unsere Welt hineingeboren wurde, bekam Gott für uns Menschen ein Gesicht: Ein menschliches Gesicht. Mit großer Freude durften wir erleben, dass Gott uns Menschen wirklich als Abbild Gottes geschaffen hat. Der Sohn Gottes hat unsere Gestalt und unsere Sprache. Gleichzeitig gab er sich aber eindeutig als Sohn Gottes zu erkennen. Er wirkte in göttlicher Vollmacht, berichtete uns vom Reich Gottes und rief zur Umkehr auf. Seine Botschaft macht Heil. Er zeigt uns den Weg in die ewige Freude und warnt uns vor dem Teufel und seiner Versuchung. Er versprach uns den Heiligen Geist und gründete mit seinen Aposteln die Kirche, die bis zum Ende der Welt gemäß seinen Worten nicht untergehen wird. Am Abend vor seinem Tod, den er aus Liebe für unsere Schuld auf sich nahm, geschah etwas Außergewöhnliches:

 

Der Sohn Gottes wusch seinen Aposteln die Füße. Anschließend feierte Er mit ihnen das letzte Abendmahl. In diesem Abendmahl verwandelte Er Brot und Wein in Sein Fleisch und Blut und gab es seinen Jüngern zu essen. Er stiftete die Heilige Eucharistie und forderte die Jünger auf, dies von nun an im Gedächtnis an Ihn zu tun.

 

Im Vorfeld bereitete Jesus seine Jünger und alle, die Ihm gefolgt waren, auf diesen Moment vor. Er sprach davon, dass das Essen dieses Brotes Nahrung für die Ewigkeit bedeutet. In klaren Worten sprach Er zu ihnen, dass dieses Brot ER selbst sein wird. Während die Menschen bei der großen Brotvermehrung noch Beifall klatschten, konnten Ihm nun nur noch wenige folgen. Schließlich fragte Jesus Christus sogar Seine eigenen Jünger, ob auch sie Ihn verlassen wollten. Sie blieben und verbreiteten das Evangelium Jesu Christi in alle Welt. Sie feierten die Heilige Eucharistie und weihten neue Bischöfe und Priester. So ging es weiter bis auf den heutigen Tag. Ausgehend von diesem letzten Abendmahl vor dem Tod Jesu Christi werden noch heute, verteilt über den ganzen Erdball, täglich unzählige Heilige Messen gefeiert. Durch die Worte des Priesters wird aus Brot der Leib Christi und aus dem Wein das Blut Christi. Mehr noch, wir dürfen diesen Leib Christi und dieses Blut Christi in uns aufnehmen. Wir dürfen es essen und uns total mit IHM vereinigen. Es ist das größte Wunder und das größte Geschenk, das Gott uns hinterlassen konnte. Dieses verwandelte Brot wird im Tabernakel der katholischen Kirchen aufbewahrt. Wir haben also auch außerhalb der Heiligen Messe „Zugang“ zu diesem eucharistischen Wunder. Er lebt nicht nur geistig immer mit uns, sondern Er liebt uns so sehr, dass Er sich so klein macht, dass Er mit Leib und Seele in der Hostie unter uns gegenwärtig ist, genau so wie vor 2000 Jahren.

In diesem großen Geschenk liegt unsere Chance. Die direkte Begegnung mit unserem Schöpfer, unserem Gott, unserem Bruder und Heiland wird uns angeboten. Unfassbar für unseren Verstand, aber erfahrbar für unser Herz und unsere Seele.

 

Um dieses übergroße Geschenk erspüren zu können, wird uns Jesus selbst helfen. Er wird uns – wenn wir Seine Liebe annehmen wollen – immer tiefer in dieses Geheimnis einführen. So konnte die im Rufe der Heiligkeit verstorbene Sr. Maria Franziska Senninger sagen: „Weil Jesus es mich selbst gelehrt hat…“

 

Die heilige Eucharistie ist der Mittelpunkt unseres Glaubens. Sie ist der Entscheidungspunkt. Wie vor 2000 Jahren tun wir uns auch heute schwer, an das Wunder der Verwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi zu glauben. Auch für uns gilt die Frage Jesu: Wollt auch ihr gehen? Zurückblickend auf die 2000-jährige Tradition der Kirche, die Erlebnisse und Zeugnisse unzähliger vorbildlicher Christen und zahlreicher klar belegter eucharistischer Wunder sollten wir leichter unser: „Ich glaube, dass DU alles kannst und, dass DEINE Worte wahr sind.“ aussprechen können.

 

Am 4. August 1979 schreibt Sr. M. Franziska in ihr Tagebuch: „ … Abends vor dem Tabernakel, als ich wieder die drei Rosenkränze gebetet hatte und es ganz still in der finsteren Kirche war, erlebte ich unaussprechlich tief die Liebe des Erlöserherzens im Tabernakel. Ich verspürte und verkostete, wie liebenswert jenes allerheiligste Herz im Tabernakel ist, das da immerfort stumm und schweigend auf uns blickt und uns erwartet. Jesus war so unendlich liebenswert.“

 

Die Chance! Die heilige Eucharistie ist unsere Chance, Jesus Christus in höchster Form zu begegnen. ER ist das Allerheiligste, dem wir begegnen können. In dieser Begegnung steckt die größte Liebe, die wir erfahren dürfen – die Liebe Gottes. Halleluja! Dank sei Gott!

 

Aus: Der Anbetung Raum geben. Fe-Medienverlags GmbH, Kisslegg

Moment mal ...

... die Stille ernährt, der Lärm verbraucht.

                        Reinhold Schneider

Tagesevangelium

Sehr gut, du bist ein tüchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden.

(21. November 2018)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Monatsbrief

Liebe Freunde,

der November ist mein Lieblingsmonat: Am 6. November darf ich meinen Namenstag begehen. Gefeiert wird mein Patrozinium am Samstag, den 3. November, um 9.00 Uhr, mit einer heiligen Messe in meiner Kapelle. Herzliche Einladung!

Meine Sanierung geht langsam dem Ende entgegen. Bis die Außenanlagen fertig sind, wird es allerdings noch etwas Zeit benötigen. Trotzdem: Es ist geplant, dass wir am 23. Juni 2019, um 18.00 Uhr, zusammen mit Weihbischof Florian Wörner einen festlichen Gottesdienst feiern werden. Ich freue mich schon darauf!

Für heute darf ich Euch alle einladen, den heiligen Leonhard nicht zu vergessen und ihn immer wieder um Hilfe und Fürsprache zu bitten. Er freut sich, Patron der Tronetshofer Kapelle sein zu dürfen...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(1. November 2018)

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Clemens Pickel Bischof, Saratow

Fast täglich schreibt Bischof Pickel einige Zeilen an Freunde und Interessierte über den Alltag in seiner Diözese in Russland. Ein wunderbarer Bischof, Priester, Mensch und Erzähler ...   zum Blog

 

Leben lohnt sich!

Wer will mehr Freude und Sinn für sein Leben haben? Alle! Ja, dann sofort den Button "mehr" unter dem Text anklicken und einen Abschnitt aus dem Büchlein "Es lohnt sich zu leben" lesenmehr

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Heilige

Maria,

wir danken dir für dein Kommen am 13. Mai 1917 in Fatima.

Barmherzig?

Der Weg in den Himmel führt in der Regel über die Werke der Barmherzigkeit.

Jahre der Barmherzigkeit/Texte zu allen 14 Barmherzigkeitswerken

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