Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Privatisierung des Glaubens

Liebe Freunde,

 

immer wieder höre ich, dass zahlreiche Menschen ihre Beziehung mit Gott "privat" ausmachen wollen. Als sprechende Kapelle spüre ich, dass diese "Privatisierung des Glaubens" ein wirklicher Stolperstein auf dem Weg des Heiles ist. Ich möchte Euch ein paar Auszüge aus einer Predigt von Papst Franziskus mit auf den Weg geben. Rein vorsorglich ...

 

Viele Grüße von Leo,

Eurer sprechenden Kapelle aus Tronetshofen

 

Privatisierung des Glaubens

 

„Es stimmt, Jesus hat uns alle gerettet, aber nicht pauschal. Alle, aber jeden mit Vor- und Nachnamen. Und das ist das persönliche Heil. Ich bin wirklich gerettet, der Herr hat mich angesehen und sein Leben für mich gegeben, er hat mir diesen neuen Weg geöffnet, und jeder von uns kann sagen: Für mich.“ …

 

„Es gibt kein Heil für mich allein. Wenn ich das Heil so verstehe, täusche ich mich, ich gehe fehl. Die Privatisierung des Heils ist ein falscher Weg.“ …

 

„Wenn ich in einer Pfarrei oder einer Gemeinschaft bin, kann ich das Heil privatisieren und dort vorrangig wegen des Sozialen sein. Um es nicht zu privatisieren, muss ich mich selber fragen, ob ich den Glauben wirklich kommuniziere: teile ich die Hoffnung mit? Teile ich die Nächstenliebe mit? Wenn man in einer Gemeinschaft nicht spricht, wenn man sich nicht gegenseitig in diesen drei Tugenden bestärkt, dann haben die Angehörigen dieser Gemeinschaft den Glauben privatisiert. Jeder sucht das eigene Heil, nicht das Heil aller, das Heil des Volkes. Und Jesus hat uns gerettet: aber als Volk, als Kirche.“ …

 

„Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist“. Und das geschieht dann: „wenn es eine Art Geringschätzung der anderen gibt. Und das ist nicht der neue lebendige Weg, den der Herr uns eröffnet hat.“ …

 

„Sie verachten die anderen; sie verlassen die Gemeinschaft, das Volk Gottes; sie haben das Heil privatisiert: das Heil ist für mich und mein Grüppchen, aber nicht für das ganze Volk Gottes. Und das ist ein ganz großer Fehler. Das ist es, was wir als „kirchliche Eliten“ ansehen und bezeichnen. Wenn sich im Volk Gottes solche Grüppchen bilden, dann denken sie, gute Christen zu sein, haben vielleicht sogar guten Willen, aber es sind Grüppchen, die das Heil privatisiert haben.“

Moment mal ...

... Haben und nichts geben ist in manchen Fällen schlechter als stehlen.

       Marie von Ebner-Eschenbach

Tagesevangelium

Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.

(15. September 2019)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Monatsbrief

Liebe Freunde,

ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen wunderschönen September. Freut Euch mit mir am Schutzengelmonat. Ich lade Euch ein, täglich ein kleines Gebet zu Eurem Schutzengel zu beten. Lasst ihn teilhaben an Eurem Leben. Solltet Ihr in meine Räume kommen, so lade ich Euch ein, einmal alle großen und kleinen Engel zu suchen ...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(3. September 2019)

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Clemens Pickel Bischof, Saratow

Fast täglich schreibt Bischof Pickel einige Zeilen an Freunde und Interessierte über den Alltag in seiner Diözese in Russland. Ein wunderbarer Bischof, Priester, Mensch und Erzähler ...   zum Blog

 

Leben lohnt sich!

Wer will mehr Freude und Sinn für sein Leben haben? Alle! Ja, dann sofort den Button "mehr" unter dem Text anklicken und einen Abschnitt aus dem Büchlein "Es lohnt sich zu leben" lesenmehr

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Heilige

Maria,

wir danken dir für dein Kommen am 13. Mai 1917 in Fatima.

Barmherzig?

Der Weg in den Himmel führt in der Regel über die Werke der Barmherzigkeit.

Jahre der Barmherzigkeit/Texte zu allen 14 Barmherzigkeitswerken

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