Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Traurigkeit als Stolperstein ...

Liebe Freunde,

 

gerade bei den sogenannten Sterberosenkränzen sehe ich oft in meinen Räumen Menschen, die sehr traurig sind. Ich hoffe dann immer, dass die traurigen Menschen Freunde haben, die sie trösten und gern haben. Glaubt mir, die Traurigkeit gehört in gewisser Weise einfach zum Leben dazu.

 

Wie freut es mich, wenn ich als sprechenden Kapelle in der Mitte des Ortes, die vor kurzem noch sehr traurigen Menschen wieder lachen höre. So sollte es sein.

 

Immer wieder höre ich auch von Menschen, die aufgrund einer Krankheit sehr viel traurig sind. Auch ihnen wünsche ich wirkliche Hilfe und gute Menschen zur Seite.

 

Heute möchte ich jedoch auf eine andere Situation von Traurigkeit eingehen. Eine Form die oft - ohne dass es die betreffende Person bewußt wahrnimmt - zum wirklichen Stolperstein werden kann. Es geht um eine beständige Traurigkeit, für die eine Person keinen wirklichen Trost annehmen will. Es ist nun mal so, dass eine traurige, leidende oder kranke Person leicht im Mittelpunkt steht. Unbewußt kann es geschehen, dass diese Person irgend wann nicht mehr den Trost der Mitmenschen, sondern dieses "im Mittelpunkt stehen" als angenehm empfindet. Eine Hilfe wird dann schwer möglich. Im Innersten macht diese Art von Traurigkeit natürlich keine Freude. Ich wünsche darum allen Menschen die Kraft, auf das Schöne und Helle zu blicken. Versucht den Trost der Mitmenschen anzunehmen, öffnet diesem Trost so gut es geht Euer Herz und versucht gleichzeitig so bald wie möglich wieder selbst anderen Trost zu spenden. Lasst Euch nicht in eine "egoistische" Traurigkeit führen. Sucht die Freude.

 

Liebe Grüße von Leo,

Eurer sprechenden Kapelle aus Tronetshofen

 

Moment mal ...

... mein Ziel ist es stinkreich zu werden: reich an Wissen, reich an Humor, reich an Liebe usw.
 

Tagesevangelium

Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.

(13. Juli 2020)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Monatsbrief

Liebe Freunde,

und immer noch ist Corona-Zeit. Ein Teil der Menschen ist dankbar, dass wir in Deuschland bisher recht gut durch diese Zeit gekommen sind. Ein anderer Teil sieht sich durch die guten Zahlen bestätigt, dass alles gar nicht so schlimm ist. Ein Blick in so manch anderes Land kann in diesem Fall hilfreich sein. Und dennoch sind wir zum Lernen aufgefordert: Mit welchen Ideen können wir - bei einem evtl. erstarken des Virus bei uns - die Folgen für Kinder, Kranke und alte Menschen menschlicher gestalten. Eine Kontaktsperre für Menschen in z.B. Altenheimen ist unmenschlich. Eigene Räume, Schutzkleidung, Trennwände usw. sollen es nicht mehr so weit kommen lassen. Nützen wir die Zeit. Jeder auf seine Art und Weise. Schenken wir Zuneigung, gute Worte usw. Leben wir die Liebe...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(3. Juli 2020)

PS. Ein Christ glaubt, dass sein Leben mehr als 80, 90 oder gar 100 Jahre dauert, ja sogar ewig währt - gar keine so schlechte Aussicht.

Clemens Pickel Bischof, Saratow

Fast täglich schreibt Bischof Pickel einige Zeilen an Freunde und Interessierte über den Alltag in seiner Diözese in Russland. Ein wunderbarer Bischof, Priester, Mensch und Erzähler ...   zum Blog

 

Leben lohnt sich!

Wer will mehr Freude und Sinn für sein Leben haben? Alle! Ja, dann sofort den Button "mehr" unter dem Text anklicken und einen Abschnitt aus dem Büchlein "Es lohnt sich zu leben" lesenmehr

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