Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Traurigkeit als Stolperstein ...

Liebe Freunde,

 

gerade bei den sogenannten Sterberosenkränzen sehe ich oft in meinen Räumen Menschen, die sehr traurig sind. Ich hoffe dann immer, dass die traurigen Menschen Freunde haben, die sie trösten und gern haben. Glaubt mir, die Traurigkeit gehört in gewisser Weise einfach zum Leben dazu.

 

Wie freut es mich, wenn ich als sprechenden Kapelle in der Mitte des Ortes, die vor kurzem noch sehr traurigen Menschen wieder lachen höre. So sollte es sein.

 

Immer wieder höre ich auch von Menschen, die aufgrund einer Krankheit sehr viel traurig sind. Auch ihnen wünsche ich wirkliche Hilfe und gute Menschen zur Seite.

 

Heute möchte ich jedoch auf eine andere Situation von Traurigkeit eingehen. Eine Form die oft - ohne dass es die betreffende Person bewußt wahrnimmt - zum wirklichen Stolperstein werden kann. Es geht um eine beständige Traurigkeit, für die eine Person keinen wirklichen Trost annehmen will. Es ist nun mal so, dass eine traurige, leidende oder kranke Person leicht im Mittelpunkt steht. Unbewußt kann es geschehen, dass diese Person irgend wann nicht mehr den Trost der Mitmenschen, sondern dieses "im Mittelpunkt stehen" als angenehm empfindet. Eine Hilfe wird dann schwer möglich. Im Innersten macht diese Art von Traurigkeit natürlich keine Freude. Ich wünsche darum allen Menschen die Kraft, auf das Schöne und Helle zu blicken. Versucht den Trost der Mitmenschen anzunehmen, öffnet diesem Trost so gut es geht Euer Herz und versucht gleichzeitig so bald wie möglich wieder selbst anderen Trost zu spenden. Lasst Euch nicht in eine "egoistische" Traurigkeit führen. Sucht die Freude.

 

Liebe Grüße von Leo,

Eurer sprechenden Kapelle aus Tronetshofen

 

Moment mal ...

... Untätigkeit schwächt, Übung stärk, Überlastung schadet.

             Sebastian Kneipp

Tagesevangelium

Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.

(17. Juli 2019)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Monatsbrief

Liebe Freunde,

Danke und Vergelt´s Gott an alle, die bei der feierlichen Wiedereröffnung meiner neu sanierten Kapelle mitgeholfen haben. Ich als Kapelle kann die sinngemäßen Worte von Weihbischof Florian Wörner nur unterstreichen: Jeder hat nicht nur eine Mission, sondern jeder ist eine Mission. Jeder kann zur Quelle für seine Mitmenschen werden. Einen schönen Sommer wünscht Euch ...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(1. Juli 2019)

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Clemens Pickel Bischof, Saratow

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Leben lohnt sich!

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