Leo, die sprechende Kapelle ...
Leo, die sprechende Kapelle ...

Wunder gibt es immer wieder ... Wirklich?

Liebe Freunde,

etwas neidisch blicke ich mit meinen Kapellenaugen nach Guadalupe. Dort hat die Mutter Gottes bei ihrem persönlichen Besuch ein bleibendes Souvenier liegen lassen. Vermutlich nicht unabsichtlich. Dies sind keine leeren Sprüche, sondern nachweisbare Fakten. Glaubt mir, Wunder gibt es immer wieder, doch die meisten bleiben unbekannt und spielen sich im Alltagsleben ab. So ab und zu schenkt uns der Himmel aber auch Ereignisse, die für alle Menschen guten Willens, eine Glaubenshilfe sein können. Eines davon ist die Erscheinung der Gottesmutter in Guadalupe mit all den wunderbaren Zeichen ...

Mein Wunsch wäre, dass alle Menschen, für die bisher Wunder nur ein unguter Stolperstein waren, die sie trotz guten Willens nicht annehmen konnten, etwas von den Möglichkeiten Gottes erleben dürfen. Glaubt mir, es tut so gut!

Liebe Grüße von Leo,

Eurer sprechenden Kapelle aus Tronetshofen

 

Das Wunder von Guadalupe

 

Eine in meinen Augen überzeugende Bestätigung, dass der katholische Glaube der richtige Weg ist, hat uns die Gottesmutter Maria vor rund 480 Jahren gegeben. Das Schöne daran ist: Wir können diese Bestätigung auch heute noch „lesen“. Das Wunder von damals ist noch gegenwärtig …

 

In Guadalupe (Mexiko) wird jährlich von ca. 20 Millionen Pilgern ein Bild der Muttergottes verehrt. Die Geschichte dieses Bildes ist faszinierend und es lohnt sich, darüber mehr zu erfahren. Millionen Menschen wurde dieses Bild zum Wegweiser in ihrer Suche nach der Wahrheit. An dieser Stelle sollen lediglich einige Fakten genannt werden, die uns aus der Gleichgültigkeit des Alltags reißen mögen. Ja, es gibt das Wunder, das Zeichen des Himmels für alle, die um die Erkenntnis der Wahrheit ringen:

 

-Im Jahr 1531 erscheint die Gottesmutter Juan Diego, einem Indio, und bittet ihn, dem örtlichen Bischof von der Erscheinung zu erzählen und eine Bitte vorzubringen.

-Der Bischof war misstrauisch und bat um ein Zeichen. Die Gottesmutter führt darauf Juan Diego zu wunderschönen Blumen, die er in seinem Umhang sammeln sollte um sie anschließend dem Bischof zu überreichen.

-Als Juan Diego beim Bischof seinen Umhang öffnete fielen die Blumen mit wunderbarem Duft zu Boden. Im selben Augenblick erscheint auf dem Umhang ein leuchtend schönes Bild der Gottesmutter Maria.

-Dieses Bild auf dem Umhang ist bis heute erhalten. Alle wissenschaftlichen Versuche, die Entstehung des Bildes zu erklären sind bis auf den heutigen Tag gescheitert. Es ist wohl nicht gemalt. Die Farben verhalten sich wie Vogelfedern und Schmetterlingsflügel und verändern sich beim Betrachten aus verschiedenen Seiten.

-Das Material des Umhangs besteht aus Agavefaser und hält normalerweise nur wenige Jahrzehnte. Bis heute weist es nicht die geringsten Spuren eines Verfalles auf. Auch war das Bild über einhundert Jahre völlig ungeschützt. Es wurde ständig berührt. Ebenso führte das Brennen der Kerzen zu keiner Schwärzung durch Ruß.

-Auf dem Mantel der Muttergottes sind Sterne zu sehen, die genau dem Sternbild des 12. Dezember 1531 (Tag des Wunders) entsprechen.

-Auch eine Explosion und eine aus Ungeschick beim Reinigen des Silberrahmens über das Bild ergossene Flasche mit Salpetersäure hinterließen keine Schäden an dem Bild.

-Zahllose persönliche Zeugnisse von Menschen über Heilungen und Hilfe in schweren Nöten liegen vor.

-Das größte Geheimnis dieses Bildes wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt. Es ist wohl ganz besonders an uns gerichtet, dass auch wir glauben: In den Pupillen der Gottesmutter wurden durch Fachleute 13 Personen entdeckt. Sie sind so klein, dass sie auf keinen Fall durch Malerei entstanden sein können. Das Bild in den Pupillen spiegelt genau die Szene, als Juan Diego seinen Umhang vor dem Bischof öffnete. Die abgebildete Menschengruppe ist identisch mit den ältesten Beschreibungen des Wunders.

-Das größte aller Wunder und vermutlich auch der Grund für die Erscheinung war aber der Frieden zwischen den sich feindlich gegenüberstehenden Spaniern und Azteken, die sich zu dieser Zeit, frisch nach der Eroberung Mexikos, unversöhnlich gegenüberstanden und die Hinwendung von mehr als acht Millionen Azteken zum katholischen Glauben innerhalb von wenigen Jahren. Sie gilt als die größte Bekehrungswelle aller Zeiten. Von diesem Bild beflügelt verbreitete sich das Christentum über ganz Amerika.

-Ein schönes Detail sind die auf indianische und spanische Abstammung hinweisenden Gesichtszüge der Gottesmutter Maria.

 

„Es mag merkwürdig aussehen, wenn ein Wissenschaftler so etwas sagt, doch ich für meinen Teil muss sagen, dass das Originalbild ein Wunder ist!“ (Prof. Philip Callahan, Biophysiker an der Universität Florida)

 

Lassen wir das Wunder der Liebe an uns herankommen. Öffnen wir unser Herz.

Moment mal ...

... die Stille ernährt, der Lärm verbraucht.

                        Reinhold Schneider

Tagesevangelium

Sehr gut, du bist ein tüchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden.

(21. November 2018)

 

„Ich frage euch etwas: lest ihr jeden Tag einen Abschnitt aus dem Evangelium? Ja, nein …
Das ist nicht schwer."

Papst Franziskus 

Monatsbrief

Liebe Freunde,

der November ist mein Lieblingsmonat: Am 6. November darf ich meinen Namenstag begehen. Gefeiert wird mein Patrozinium am Samstag, den 3. November, um 9.00 Uhr, mit einer heiligen Messe in meiner Kapelle. Herzliche Einladung!

Meine Sanierung geht langsam dem Ende entgegen. Bis die Außenanlagen fertig sind, wird es allerdings noch etwas Zeit benötigen. Trotzdem: Es ist geplant, dass wir am 23. Juni 2019, um 18.00 Uhr, zusammen mit Weihbischof Florian Wörner einen festlichen Gottesdienst feiern werden. Ich freue mich schon darauf!

Für heute darf ich Euch alle einladen, den heiligen Leonhard nicht zu vergessen und ihn immer wieder um Hilfe und Fürsprache zu bitten. Er freut sich, Patron der Tronetshofer Kapelle sein zu dürfen...

... Euer Leo, die sprechende Kapelle aus Tronetshofen

(1. November 2018)

Unser Papst

Mit fast neidischen Blicken schaue ich einfache Dorfkapelle nach Rom zu meiner Kapellenschwester "Santa Marta". Fast täglich (außer Juli, August, Papstreisen usw.) predigt hier  Papst Franziskus. Und was er da alles sagt ... das könnt Ihr auf folgendem Link von kath.net täglich neu erfahren: mehr

Clemens Pickel Bischof, Saratow

Fast täglich schreibt Bischof Pickel einige Zeilen an Freunde und Interessierte über den Alltag in seiner Diözese in Russland. Ein wunderbarer Bischof, Priester, Mensch und Erzähler ...   zum Blog

 

Leben lohnt sich!

Wer will mehr Freude und Sinn für sein Leben haben? Alle! Ja, dann sofort den Button "mehr" unter dem Text anklicken und einen Abschnitt aus dem Büchlein "Es lohnt sich zu leben" lesenmehr

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Heilige

Maria,

wir danken dir für dein Kommen am 13. Mai 1917 in Fatima.

Barmherzig?

Der Weg in den Himmel führt in der Regel über die Werke der Barmherzigkeit.

Jahre der Barmherzigkeit/Texte zu allen 14 Barmherzigkeitswerken

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